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Gold - Kein Ende dieser Rallye in Sicht! Oder etwa doch?

07.10.2010  |  Marcel Torney
Wenn Sie unsere Kommentare zum Goldmarkt hier auf Goldseiten.de schon etwas länger verfolgen, dann kennen Sie uns als Daueroptimisten in Bezug auf Gold. Vor allem in den Phasen, in denen große Teile der Wirtschaftspresse und Analystenzunft dem Edelmetall quasi seine Existenzberechtigung absprechen wollten, war es für uns wichtig, auf die Unverzichtbarkeit und Chancen des Goldes hinzuweisen. Auch, wenn es einem schon ewig her erscheint, dabei ist es noch gar nicht so lange her, da wurden die wildesten Crashszenarien für Gold skizziert. Seit Anfang August läuft nun ausgehend von der 1.165er Unterstützung eine dynamische Rallye. Wir hatten in unseren beiden Artikeln "Gold dürfte das Schlimmste überstanden haben" (vom 23.07.) und "Goldener Herbst steht an" (vom 14.08.) den Start dieser Aufwärtsbewegung mehrfach angekündigt. Wer sich damals unserer Meinung anschloss, dürfte eine Bewegung von gut und gern 200 US-Dollar mitgenommen haben. Unser mit Start des RohstoffJournal (2008) entwickeltes Analysesystem funktioniert offenbar.

Nun sollte man an der Börse ein funktionierendes System tunlichst nicht in Frage stellen. Einzige Ausnahme, die für uns gilt: Ein mulmiges Bauchgefühl. Man kann es nicht erklären, man kann es nicht durch Fakten wegdiskutieren. Es stellt sich einfach ein, wenn man die aktuellen Kommentare und Analysen genau jener Pessimisten und Auguren liest, die damals den Crash proklamierten, sich nun aber in neuen, immer höheren Kurszielen für das Edelmetall übertreffen. Kurzum; der mediale Hype, der derzeit rund um das Edelmetall stattfindet, erinnert uns stark an die Endphasen der großen Kursbewegungen, die es zuvor gab.

Der überbordende Optimismus war allen gemein und er zeigt sich auch jetzt wieder in ersten Ansätzen. Damit wir uns nicht missverstehen: Wir bleiben auf mittel- und langfristige Sicht sehr bullisch für Gold, doch kurzfristig sehen wir die Gefahr einer (durchaus kräftigen) Korrektur. Ob sie nun bei 1.350 US-Dollar oder vielleicht erst bei 1.450 US-Dollar startet, wissen wir nicht. In welchem Stadium sich die aktuelle Rallye bei Gold befindet, vermag keiner genau zu sagen. Aber es wird natürlich keine Rallye ohne Ende geben. Eine solche gab es an den Märkten noch nie und wird es auch nie geben. Korrekturen sollten von Investoren auf dem aktuellen Niveau mit einkalkuliert werden. Genießen Sie daher die starke Performance des Edelmetalls! Korrekturen werden kommen, doch die haben auch etwas Positives: Denn Sie bieten auf lange Sicht Chancen, noch einmal günstig Positionen aufzubauen.

In unseren Publikationen gehen wir mehr und mehr dazu über, die hohen Gewinne aus den Long-Positionen in Gold und Goldaktien über enge Stopps abzusichern. Ein aktives Absichern etwa durch "Shorts" nehmen wir noch (!) nicht vor, dazu erscheint uns die Rallye - trotz unserer Bedenken - noch zu stark zu sein. Jeder Leser sollte sich allerdings selbst hinterfragen, wie er reagieren möchte. Den langfristig ausgerichteten Anleger juckt es relativ wenig, ob Gold temporär 50 US-Dollar, 100 US-Dollar oder gar 200 US-Dollar verliert, denn die langfristige Perspektive stimmt ja nach wie vor. Für eher kurzfristig orientierte Leser könnte es hingegen durchaus interessant sein, diese Kursschwankungen auszunutzen.

In Kürze veröffentlichen wir einen neuen Themenreport aus der mittlerweile etablierten Serie "Gold und Goldaktien". Darin gehen wir auf die genannten Punkte noch einmal genauer ein, entwerfen konkrete Handelsstrategien für Gold und den HUI und stellen Ihnen darüber hinaus die aus unserer Sicht interessantesten Goldaktien detailliert vor und riskieren einen Rückblick auf die bisherigen Empfehlungen. Interessierte Leser können diesen Report unter RohstoffJournal.de anfordern.


© Marcel Torney
www.rohstoffjournal.de[/i]


Weitere Details und konkrete Handelsempfehlungen lesen Sie in den aktuellen Ausgaben des Rohstoffbörsenbriefes (unter www.rohstoffjournal.de).








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