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07.01.2012 07:30  | Marcel Torney

Wir würden kein(e) Gold(aktien) verkaufen!

Viele nutzen ja den Jahresauftakt, um sich neu zu orientieren. Der Januar steht eben für Neuanfang. Gute Vorsätze werden gefasst und das gilt mitunter auch für Depots. Nun mag es durchaus Zufall sein, dass gerade jetzt verstärkt Analysen und Kommentare veröffentlicht werden, die dazu anraten, sich von Goldbeständen und Goldaktien zu trennen. Die Aussichten für Gold und die anderen Edelmetalle seien doch eher verhalten, um nicht zu sagen düster, ist deren Quintessenz. Unserer Einschätzung nach ist genau das Gegenteil sinnvoll. Und so ist es nur konsequent, dass der Großteil der Aktien, die wir in unserem Themenreport “Edelmetall- & Rohstofffavoriten 2012“ unter die Lupe nehmen aus dem Gold- bzw. Silberbereich kommt. Interessierte Leser können den Report unter RohstoffJournal.de anfordern.

Sicherlich konnte man in den vergangenen Monaten mit Goldaktien keine überzeugende Rendite erzielen. Die Entwicklung vieler Silberaktien ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Während man die schlechte Performance der Silberaktien noch mit dem über das Jahr gesehen rückläufigen Silberpreis erklären kann, zieht dieses Argument bei Goldaktien nicht, denn bekanntlich legte Gold in 2011 deutlich zu. Der Goldaktienbereich (den wir im Übrigen übergewichten) orientierte sich eher an der Entwicklung der Aktienmärkte als an der Entwicklung des Edelmetalls.

Die überzeugenden Unternehmenszahlen, die Dank eines haussierenden Goldpreises von vielen Goldproduzenten vorgelegt wurden, konnten den Aktienkursen in 2011 auch keine nachhaltigen Impulse verleihen. Selbst die Tatsache, dass so mancher Goldkonzern bereits recht ansehnliche Dividenden ausschüttet, überzeugte Investoren nicht. Unterm Strich hat sich aus unserer Sicht hier deutliches Nachholpotential aufgebaut. Nun kann dieses zum einen durch einen stark sinkenden Goldpreis und zum anderen durch eine “Nachholrally“ der Goldaktien egalisiert werden.

Wir sind Verfechter des zweiten Weges, denn einen deutlich sinkenden Goldpreis sehen wir in den kommenden Monaten wirklich nicht. Nun mag der Goldpreis temporär kräftig durchgerüttelt werden, doch eine nachhaltige Schwäche erwarten wir nicht. Mit der aktuellen Entwicklung (erfolgreicher Test der Unterstützungszone 1.500 / 1.550 US-Dollar) und anschließende Erholung über 1.600 US-Dollar entwickelte er sich unseren Erwartungen entsprechend. Goldpreisschwäche kreiert unweigerlich neue Nachfrage. Wir sehen den Goldpreis fundamental exzellent abgesichert. Das Potential nach oben ist durchaus ansprechend, wenn man sich die ganzen (finanz)politischen Querelen vor Augen führt. Das Spektrum ließe sich auch noch um geopolitische Brandherde (Stichwort USA vs. Iran) erweitern.

Wie dem auch sei. 2012 wird sicherlich ein turbulentes Jahr werden. Möglicherweise sehen wir Gold- und Silberpreise, die nicht einmal notorische Optimisten, wie wir, für möglich halten. Kurzum: Gold- und Silberaktien zählen zu unseren Favoriten. Und für uns gilt nach wie vor: Schwächephasen bei Gold(aktien) sind Kaufgelegenheiten!

Weitere Details und konkrete Handelsempfehlungen finden interessierte Leser in unseren börsentäglichen Publikationen und in unseren aktuellen Themenreporten (u.a. Gold(aktien) 2012, Silberaktien 2012 und “Edelmetall- und Rohstofffavoriten 2012“).


© Marcel Torney
www.rohstoffjournal.de


Weitere Details und konkrete Handelsempfehlungen lesen Sie in den aktuellen Ausgaben des Rohstoffbörsenbriefes (unter www.rohstoffjournal.de).





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