Gold könnte das Schlimmste überstanden haben - Bank of America Merrill Lynch
24.07.2014 | Redaktion
Nach Ansicht der Analysten der Bank of America Merrill Lynch könnten die schlimmsten Tage für den Goldmarkt womöglich inzwischen hinter uns liegen.
Dank einer stetig steigenden physischen Nachfrage vonseiten der Schwellenländer, insbesondere aber vonseiten Chinas und Indiens, welche die Verkäufe durch die Anleger auszugleichen halfen, habe sich der Goldpreis in diesem Jahr stabilisiert, wie Michael Widmer laut Market Watch am Montag gegenüber seinen Kunden erklärt haben soll.
Widmer erwarte demnach, dass die physische Nachfrage der Schwellenländer künftig an stärker Einfluss gewinnt, was in der Folge bedeuten würde, dass das Schlimmste inzwischen überstanden sei.
Nichtsdestotrotz warnt er jedoch davor, zu glauben, der Goldpreis werde künftig keinerlei Hürden mehr überwinden müssen. Nachdem im vergangenen Jahr steigende Nominalzinsen und sinkende Inflationserwartungen zu einer für Gold unvorteilhaften Anpassung der Investmentportfolios geführt habe, würde sich das makroökonomische Umfeld auch weiterhin auf den Preis des Edelmetalls auswirken.
Eine Wiederholung der Preisentwicklung vom letzten Jahr erwartet Widmer jedoch nicht. Stattdessen würden sich die sinkenden Zinssätze und die erneut steigenden Inflationserwartungen derzeit positiv auf den Goldpreis auswirken. Hinzu komme, dass auch Öl auf längere Sicht unterbewertet erscheine, was aufgrund dessen Relation zu Gold auch für das Edelmetall nur Gutes verheiße.
© Redaktion GoldSeiten.de
Dank einer stetig steigenden physischen Nachfrage vonseiten der Schwellenländer, insbesondere aber vonseiten Chinas und Indiens, welche die Verkäufe durch die Anleger auszugleichen halfen, habe sich der Goldpreis in diesem Jahr stabilisiert, wie Michael Widmer laut Market Watch am Montag gegenüber seinen Kunden erklärt haben soll.
Widmer erwarte demnach, dass die physische Nachfrage der Schwellenländer künftig an stärker Einfluss gewinnt, was in der Folge bedeuten würde, dass das Schlimmste inzwischen überstanden sei.
Nichtsdestotrotz warnt er jedoch davor, zu glauben, der Goldpreis werde künftig keinerlei Hürden mehr überwinden müssen. Nachdem im vergangenen Jahr steigende Nominalzinsen und sinkende Inflationserwartungen zu einer für Gold unvorteilhaften Anpassung der Investmentportfolios geführt habe, würde sich das makroökonomische Umfeld auch weiterhin auf den Preis des Edelmetalls auswirken.
Eine Wiederholung der Preisentwicklung vom letzten Jahr erwartet Widmer jedoch nicht. Stattdessen würden sich die sinkenden Zinssätze und die erneut steigenden Inflationserwartungen derzeit positiv auf den Goldpreis auswirken. Hinzu komme, dass auch Öl auf längere Sicht unterbewertet erscheine, was aufgrund dessen Relation zu Gold auch für das Edelmetall nur Gutes verheiße.
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