Eric Sprott: Holen Sie Ihr Geld von der Bank und kaufen Sie Gold und Silber!
19.09.2014 | Redaktion
Eric Sprott hat den Glauben an die Edelmetalle nach wie vor nicht verloren. Wie der Investmentexperte im Interview mit Henry Bonner erklärt, kauft er derzeit weiter zu und beabsichtigt auch nicht, dies in absehbarer Zeit zu ändern.
Zuletzt habe er sein Geld vor allen in Gold- und Silberfonds in Kanada angelegt, sodass er zum aktuellen Zeitpunkt zu 70 bis 80% in Edelmetalle investiert sei. Auch, wenn er beunruhigend findet, was sich Tag für Tag bei den Gold- und Silverpreisen abspielt, so der Gründer und Vorsitzende von Sprott Asset Management, könnte sich sein Investment auf lange Sicht als die richtige Wahl erweisen.
Die Banken, so fährt Sprott fort, hätten aus der Krise 2008 nichts gelernt, auch, weil sie von der Fed aufgefangen wurden. Aktuell verliere jeder, der sein Geld auf der Bank belässt, einen Teil seines Vermögens, was er den niedrigen Realzinsen zu verdanken habe. Hinzu kämen all die Risiken, auf die sich die Banken einlassen würden. Für Sprott sei es insofern mehr als unverständlich, warum man sein Vermögen derart fremdfinanzierten Institutionen noch anvertrauen sollte.
Um über diese Risiken hinwegzutäuschen, werde immer wieder eine Erholung der Wirtschaft proklamiert. Ebendiese sei jedoch weitestgehend erfunden, findet der Experte. Billionen über Billionen Dollar wurden in Anleihen gesteckt, der Zinssatz wurde auf 0% gesenkt und doch wäre nach wie vor praktisch nichts vorzuweisen und ganz gewiss keine Erholung.
Stattdessen habe sich Inflation ausgebreitet, die sich zum Teil nicht bemerkbar mache, da nicht am Preis, sondern an Verpackungsgrößen geschraubt werde. Dem US-amerikanischen Verbraucher, so Sprott, gehe es also nicht besser, sondern weitaus schlechter, zumal 90% der Bevölkerung wohl lange auf steigende Gehälter warten können.
Schon seit Jahren warnt Sprott vor einem zu großen Vertrauen in die Banken. Stattdessen empfiehlt er nach wie vor, in Gold und Silber zu investieren. Nach Meinung des Experten herrsche auf dem Goldmarkt schließlich eine weit größere Nachfrage, als durch das physische Angebot bedient werden könnte, wie er wiederholt betont. Noch könnten die Zentralbanken den Markt versorgen, sodass der Goldpreisanstieg, der eigentlich zu erwarten wäre, bislang ausblieb. Dies werde jedoch nicht ewig unverändert so weiter gehen können.
Die physische Knappheit werde es laut Sprott am Ende sein, die auf dem Goldmarkt alles verändern wird. Insofern sei er froh, bereits Gold zu besitzen und lasse keine Gelegenheit aus, seine Bestände weiter zu vergrößern. Für all jene, die dies noch immer nicht tun, könnte es womöglich schon bald zu spät sein.
© Redaktion GoldSeiten.de
Zuletzt habe er sein Geld vor allen in Gold- und Silberfonds in Kanada angelegt, sodass er zum aktuellen Zeitpunkt zu 70 bis 80% in Edelmetalle investiert sei. Auch, wenn er beunruhigend findet, was sich Tag für Tag bei den Gold- und Silverpreisen abspielt, so der Gründer und Vorsitzende von Sprott Asset Management, könnte sich sein Investment auf lange Sicht als die richtige Wahl erweisen.
Die Banken, so fährt Sprott fort, hätten aus der Krise 2008 nichts gelernt, auch, weil sie von der Fed aufgefangen wurden. Aktuell verliere jeder, der sein Geld auf der Bank belässt, einen Teil seines Vermögens, was er den niedrigen Realzinsen zu verdanken habe. Hinzu kämen all die Risiken, auf die sich die Banken einlassen würden. Für Sprott sei es insofern mehr als unverständlich, warum man sein Vermögen derart fremdfinanzierten Institutionen noch anvertrauen sollte.
Um über diese Risiken hinwegzutäuschen, werde immer wieder eine Erholung der Wirtschaft proklamiert. Ebendiese sei jedoch weitestgehend erfunden, findet der Experte. Billionen über Billionen Dollar wurden in Anleihen gesteckt, der Zinssatz wurde auf 0% gesenkt und doch wäre nach wie vor praktisch nichts vorzuweisen und ganz gewiss keine Erholung.
Stattdessen habe sich Inflation ausgebreitet, die sich zum Teil nicht bemerkbar mache, da nicht am Preis, sondern an Verpackungsgrößen geschraubt werde. Dem US-amerikanischen Verbraucher, so Sprott, gehe es also nicht besser, sondern weitaus schlechter, zumal 90% der Bevölkerung wohl lange auf steigende Gehälter warten können.
Schon seit Jahren warnt Sprott vor einem zu großen Vertrauen in die Banken. Stattdessen empfiehlt er nach wie vor, in Gold und Silber zu investieren. Nach Meinung des Experten herrsche auf dem Goldmarkt schließlich eine weit größere Nachfrage, als durch das physische Angebot bedient werden könnte, wie er wiederholt betont. Noch könnten die Zentralbanken den Markt versorgen, sodass der Goldpreisanstieg, der eigentlich zu erwarten wäre, bislang ausblieb. Dies werde jedoch nicht ewig unverändert so weiter gehen können.
Die physische Knappheit werde es laut Sprott am Ende sein, die auf dem Goldmarkt alles verändern wird. Insofern sei er froh, bereits Gold zu besitzen und lasse keine Gelegenheit aus, seine Bestände weiter zu vergrößern. Für all jene, die dies noch immer nicht tun, könnte es womöglich schon bald zu spät sein.
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