Jim Rogers: Tipps zur Krisenvorbereitung und dem richtigen Zeitpunkt für Goldkäufe
29.09.2017 | Redaktion
Trump droht mit der "totalen Zerstörung" Nordkoreas, ein weiterer Hurrikan braut sich zusammen, heftige Erdbeben erschüttern Mexiko und die US-Notenbank beginnt, ihre gigantische Bilanz zu kürzen - für Jim Rogers ist das aber noch nicht das Ende der Welt, schließlich werden an den Märkten noch immer neue Allzeithochs verzeichnet. Seiner Meinung nach steht das Schlimmste erst noch bevor.
In einem kürzlich auf TheStreet veröffentlichten Interview mit Daniele Cambone von Kitco.com sprach der Hedgefondsmanager darüber, wie Anleger sich auf die nächste Krise vorbereiten können. "Wenn Sie sich schützen wollen, sollten Sie in das investieren, was Sie kennen", rät Rogers. "Hören Sie nicht unbedingt auf mich." Um eine Krise gut zu überstehen, sei es entscheidend, dass man weiß, warum man in ein bestimmtes Asset investiert hat, und dass man sich in dem entsprechenden Sektor auskennt. "Dann wissen Sie auch, was zu tun ist", meint Rogers.
In Bezug auf Gold sagt der Starinvestor, dass er seit 2010 keine Käufe mehr getätigt hat. Er besitzt eigenen Angaben zufolge jedoch bereits seit Langem große Mengen des Edelmetalls. "Ich habe nichts davon verkauft", so Rogers. "Wenn der Goldpreis deutlich sinkt, habe ich vor, noch viel mehr zu kaufen." Derzeit sei jedoch noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Man brauche nur die Stimmung unter den Goldanlegern zu beobachten: "Wenn alle sagen, 'Ich kaufe nie wieder in meinem Leben Gold!' und es zum Fenster hinauswerfen, ist die richtige Zeit für Goldkäufe. Doch derzeit sind alle noch bullisch."
"Alle lieben Gold", sagt Jim Rogers zum Ende des Interviews. "Ich auch, aber ich kaufe nicht - noch nicht."
© Redaktion GoldSeiten.de
In einem kürzlich auf TheStreet veröffentlichten Interview mit Daniele Cambone von Kitco.com sprach der Hedgefondsmanager darüber, wie Anleger sich auf die nächste Krise vorbereiten können. "Wenn Sie sich schützen wollen, sollten Sie in das investieren, was Sie kennen", rät Rogers. "Hören Sie nicht unbedingt auf mich." Um eine Krise gut zu überstehen, sei es entscheidend, dass man weiß, warum man in ein bestimmtes Asset investiert hat, und dass man sich in dem entsprechenden Sektor auskennt. "Dann wissen Sie auch, was zu tun ist", meint Rogers.
In Bezug auf Gold sagt der Starinvestor, dass er seit 2010 keine Käufe mehr getätigt hat. Er besitzt eigenen Angaben zufolge jedoch bereits seit Langem große Mengen des Edelmetalls. "Ich habe nichts davon verkauft", so Rogers. "Wenn der Goldpreis deutlich sinkt, habe ich vor, noch viel mehr zu kaufen." Derzeit sei jedoch noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Man brauche nur die Stimmung unter den Goldanlegern zu beobachten: "Wenn alle sagen, 'Ich kaufe nie wieder in meinem Leben Gold!' und es zum Fenster hinauswerfen, ist die richtige Zeit für Goldkäufe. Doch derzeit sind alle noch bullisch."
"Alle lieben Gold", sagt Jim Rogers zum Ende des Interviews. "Ich auch, aber ich kaufe nicht - noch nicht."
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