Edelmetalle im Focus
04.07.2005 | Jochen Steffens
Das einzig Interessante kam von der Edelmetallfront. Durch den weiteren Anstieg des Dollars kam es in den letzten Tagen besonders bei Gold und Silber zu starken Verkäufen. Ich kann nur sagen: Wahrscheinlich das übliche Spiel. Die Sorge ging um, dass vor und während des langen Wochenendes der Dollar deutlich zulegen könnte. Da wollten einige lieber ihre Positionen sichern.
Gerade beim Einbruch des Silberpreises kam noch eine weitere Komponente hinzu: Viele Stop Loss, die um die 7 Dollar platziert wurden, wurden ausgelöst, so die Meldung. Hmmmm ...
Silberproduktionskoten liegen bei 7 Dollar je Unze
Gerüchteweise kostet die Produktion von Silber mehr als 7 Dollar je Unze, alles unter 7 Dollar wäre damit deutlich unterbewertet, so die Theorie.
Was ich mich dabei frage, wer legt bitteschön seinen Stop auf 7 Dollar, wenn man weiß, dass die Produktionskosten bei 7 Dollar liegen (sollen)? Nun gut, vielleicht weiß das nicht jeder. Aber selbst wenn man sich den Chart anschaut, dann entspricht die 7 Dollar Marke in etwa der Mitte des Kursverlaufs der letzten Monate. An solchen Marken sollte man nie einen Stop legen. Aber vielleicht waren wieder ein paar hilflose Charttechniker unterwegs. Dort verlief nämlich auch eine Aufwärtstrendlinie. Manchmal sollte man einfach auch ein wenig über den Tellerrand der Charttechnik hinaussehen. Gut, sicher sein kann man nie, vielleicht steigt der Dollar weiter und Silber fällt weiter, dann waren die Stops im Nachhinein doch besser. Allerdings kann man unter 7 Dollar bei Silber meines Erachtens langfristig nicht viel falsch
machen - langfristig!!
Alles nur manipuliert?
Ich bin also gespannt, was passiert, wenn in den USA wieder gehandelt wird. Sollte der Kurs wieder deutlich zulegen, dann gehörte dieser Kursrutsch in die Kategorie: Ausnutzen von umsatzarmen Feier- und Vorfeiertagshandelstagen, um noch einige Leute aus dem Basiswert zu treiben. Steigt es nicht, dann muss man wohl mit tieferen Kursen rechnen, die allerdings dann zum Einstieg genutzt werden können.
© Jochen Steffens
Quelle: Auszug aus dem kostenlosen Newsletters "Investor's Daily"
Gerade beim Einbruch des Silberpreises kam noch eine weitere Komponente hinzu: Viele Stop Loss, die um die 7 Dollar platziert wurden, wurden ausgelöst, so die Meldung. Hmmmm ...
Silberproduktionskoten liegen bei 7 Dollar je Unze
Gerüchteweise kostet die Produktion von Silber mehr als 7 Dollar je Unze, alles unter 7 Dollar wäre damit deutlich unterbewertet, so die Theorie.
Was ich mich dabei frage, wer legt bitteschön seinen Stop auf 7 Dollar, wenn man weiß, dass die Produktionskosten bei 7 Dollar liegen (sollen)? Nun gut, vielleicht weiß das nicht jeder. Aber selbst wenn man sich den Chart anschaut, dann entspricht die 7 Dollar Marke in etwa der Mitte des Kursverlaufs der letzten Monate. An solchen Marken sollte man nie einen Stop legen. Aber vielleicht waren wieder ein paar hilflose Charttechniker unterwegs. Dort verlief nämlich auch eine Aufwärtstrendlinie. Manchmal sollte man einfach auch ein wenig über den Tellerrand der Charttechnik hinaussehen. Gut, sicher sein kann man nie, vielleicht steigt der Dollar weiter und Silber fällt weiter, dann waren die Stops im Nachhinein doch besser. Allerdings kann man unter 7 Dollar bei Silber meines Erachtens langfristig nicht viel falsch
machen - langfristig!!
Alles nur manipuliert?
Ich bin also gespannt, was passiert, wenn in den USA wieder gehandelt wird. Sollte der Kurs wieder deutlich zulegen, dann gehörte dieser Kursrutsch in die Kategorie: Ausnutzen von umsatzarmen Feier- und Vorfeiertagshandelstagen, um noch einige Leute aus dem Basiswert zu treiben. Steigt es nicht, dann muss man wohl mit tieferen Kursen rechnen, die allerdings dann zum Einstieg genutzt werden können.
© Jochen Steffens
Quelle: Auszug aus dem kostenlosen Newsletters "Investor's Daily"