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Gold in Euro gibt Kaufsignal - gute Minen steigen schon

12.05.2018  |  Claus Vogt
Messen Sie Ihr Vermögen in Dollar, Yen oder Euro?

Wenn ich mich mit Goldanlegern unterhalte, kommt es nicht selten vor, dass diese nur den Goldpreis in Dollar kennen, obwohl sie in Europa leben, Euro verdienen und in Euro ihre Rechnungen und Steuern bezahlen. Das gibt es nur bei Gold. Oder haben Sie schon einmal einen Ihrer Freunde sagen hören, der Preis seiner Immobilie sei in Dollar gerechnet um 7% gestiegen? Natürlich nicht.

Diese Denkweise ist ein Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten. Sie rührt noch daher, dass der Dollar einst an Gold gebunden war und bei der Zentralbank zu einem fixen Preis in Gold getauscht werden konnte. Obwohl diese Zeiten längst vorbei sind, hat sich der Brauch, den Goldpreis in Dollar zu betrachten, bis heute gehalten.


US-Finanzmärkte dominieren nicht den Goldpreis

Sicher ist es bei der Erstellung charttechnischer Analysen auch heute noch sinnvoll, den Goldpreis auch im Dollar zu betrachten. Schließlich ist der Dollar noch immer die mit Abstand wichtigste Währung, und die US-Finanzmärkte dominieren die Welt ebenso deutlich wie die Militärmacht der USA.

Aufgrund ihrer Größe reicht schon eine kleine Veränderung der Finanzströme in Richtung Edelmetallmärkte, um große Kursbewegungen auszulösen. Dennoch sind die Vorgänge in den USA nicht die alles entscheidende Einflussgröße für den Goldpreis.


Gold schützt Sie vor dem Kaufkraftverlust Ihrer Währung

Von entscheidender Bedeutung ist vielmehr, was mit der Währung geschieht, in der Sie Ihr Vermögen halten und Ihr Geld verdienen. Und das ist bei uns Europäern seit der Einführung der Europäischen Währungsunion der Euro. Das Schicksal des Euros bestimmt in erster Linie über Ihr finanzielles Wohlergehen. Und über dieses Schicksal entscheiden die Bürokraten der Europäischen Zentralbank, das heißt die Draghis dieser Welt.


Vertrauen Sie Mario Draghi?

Würden Sie Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank, freiwillig die Entscheidung über das Wohlergehen Ihrer Kinder und Enkel überlassen? Ich nicht. Mich erfüllt das von ihm betriebene geldpolitische Experiment des hemmungslosen Einsatzes der Gelddruckmaschine und der Staatsfinanzierung durch frisch gedrucktes Geld sowie die auf null manipulierten Zinsen mit großer Sorge. Zum Schutz vor den Folgen dieser Politik empfehle ich Gold, dessen Wert Sie natürlich in Euro messen sollten.


Kaufsignal: Goldpreis in Euro beendet seine Korrektur

Der folgende Chart zeigt Ihnen die Entwicklung des Goldpreises in Euro seit 2014. Zunächst sehen Sie auf diesem Chart, dass der Goldpreis heute rund 19% höher steht als Ende 2014. Damals erreichte er sein Tief bei rund 925 € pro Unze. Anders ausgedrückt: Der Euro hat seither rund 19% an Kaufkraft verloren.


Goldpreis pro Unze in €, 2014 bis 2018

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Mit dem Anstieg über die 1.100 €-Marke (blaue Linie) wurde ein charttechnisches Kaufsignal gegeben.
Quelle: StockCharts.com


Mit dem jüngsten Anstieg über die charttechnisch wichtige Marke von 1.100 € (blaue Linie) wurde eine siebenmonatige Bodenformation beendet. Der Anstieg über die in Blau eingezeichnete Obergrenze der Formation ist ein charttechnisches Kaufsignal. Ich rechne in den kommenden Monaten mit einem Anstieg des Goldpreises über das Hoch des Jahres 2016 bei 1.240 €.


Gute Goldminen steigen bereits

Sehr verheißungsvoll haben sich die Goldminenaktien in den vergangenen Wochen verhalten, indem sie kaum auf die jüngste Korrektur des Goldpreises in Dollar reagierten. Zwei der von mir im Dezember 2017 empfohlenen Goldminenaktien sind bereits mit mehr als 30% im Plus.

Der Gold Miners Bullish Percent Index, den ich regelmäßig in meinem Krisensicher Investieren Wochenupdate bespreche, signalisiert eine Fortsetzung des Kursanstiegs, während die Sentimentindikatoren für steigende Edelmetallpreise sprechen.

Darüber hinaus befindet sich ein weiterer wichtiger Indikator auf einem Niveau, das in den vergangenen 20 Jahren nur drei Mal zuvor erreicht wurde. In allen drei Fällen folgten ein starker Anstieg des Goldpreises und eine Hausse bei den Goldminen.


© Claus Vogt
www.krisensicherinvestieren.com



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