Goldaktien kein Substitut für Gold
29.08.2007 | Eugen Weinberg
Der Goldpreis zeigte sich in den vergangenen Wochen äußerst volatil. Im Zuge der Krise an den Kredit- und Geldmärkten kam schlussendlich auch der Goldmarkt unter Druck.
Fundamental betrachtet spricht weiter vieles für einen mittel- bis langfristig stärkeren Goldpreis. Die Goldnachfrage ist im zweiten Quartal 2007 um 21% gegenüber Vorjahr gestiegen. Interessant ist der hohe Sprung bei der Schmucknachfrage, die vor allem aus Indien stammt. Die negative Entwicklung bei den Goldinvestments im zweiten Quartal dürfte nun überwunden sein, die Volumina der Gold-ETFs stiegen in den letzten Wochen wieder stärker an und verfügen heute mit 654,3 Tonnen über einen neuen Rekordbestand.
Viele Investoren dürften in der aktuellen Korrekturphase an den Finanzmärkten gelernt haben, dass Aktien von Edelmetallproduzenten bzw. -explorern kein Substitut für den jeweiligen Rohstoff sind. Während sich die großen Produzenten noch relativ stabil hielten, brachen Aktien kleinerer Unternehmen in wenigen Tagen mehr als 75%.
Unser Ausblick bleibt weiter optimistisch. Nach wie vor sind wir der Meinung, dass wir gegen Ende des Jahres Preise von über 700 USD bzw. in Richtung des Vorjahreshochs sehen werden.
© Eugen Weinberg
Senior Commodity Analyst
Quelle: "Rohstoffe kompakt", Commerzbank AG
Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich eine selbständige Anlageentscheidung des Kunden erleichtern und ersetzt nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern.
Fundamental betrachtet spricht weiter vieles für einen mittel- bis langfristig stärkeren Goldpreis. Die Goldnachfrage ist im zweiten Quartal 2007 um 21% gegenüber Vorjahr gestiegen. Interessant ist der hohe Sprung bei der Schmucknachfrage, die vor allem aus Indien stammt. Die negative Entwicklung bei den Goldinvestments im zweiten Quartal dürfte nun überwunden sein, die Volumina der Gold-ETFs stiegen in den letzten Wochen wieder stärker an und verfügen heute mit 654,3 Tonnen über einen neuen Rekordbestand.
Viele Investoren dürften in der aktuellen Korrekturphase an den Finanzmärkten gelernt haben, dass Aktien von Edelmetallproduzenten bzw. -explorern kein Substitut für den jeweiligen Rohstoff sind. Während sich die großen Produzenten noch relativ stabil hielten, brachen Aktien kleinerer Unternehmen in wenigen Tagen mehr als 75%.
Unser Ausblick bleibt weiter optimistisch. Nach wie vor sind wir der Meinung, dass wir gegen Ende des Jahres Preise von über 700 USD bzw. in Richtung des Vorjahreshochs sehen werden.
© Eugen Weinberg
Senior Commodity Analyst
Quelle: "Rohstoffe kompakt", Commerzbank AG
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