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Silber - Heute zurückgelassen, doch morgen holt es auf

18.03.2020  |  Gary E. Christenson
Der Coronavirus ist Schuld an der schwachen, weltweiten Nachfrage und den beschädigten Lieferketten. Die Fed ist besorgt; sie senkte die Zinsen um einen halben Prozentpunkt. Doch Zentralbankwesen ist nur ein Teil des Problems. Zentralbanken erschaffen Blasen und die Blasen brachen in den Jahren 2000, 2008 und 2020 zusammen.

Das Problem sind nicht überbewertete Internet-Aktien oder NINJA-Kredite (No Income, No Job, No Asset) für Immobilien oder der Coronavirus. Das Problem sind üppige und billige Kredite, die vom Bankenkartell erschaffen wurden, das gefährliche Blasen aufgeblasen hat.

Nach dem Crash im Jahr 200 fiel der NASDAQ 100 um mehr als 80%. Viele Aktien verzeichneten große Verluste oder wurden ausgelöscht. Nach dem Crash im Jahr 2008 verloren viele Eigenheimbesitzer ihre Häuser. Wenige Banker verloren ihre Häuser und keiner ging ins Gefängnis. Der S&P sank von oben nach unten um mehr als 50%.

Der Marktzusammenbruch von 2020 bis 2021 wird große Verluste verursachen. Die "Alles-Blase" umfasst Anleihen (mit Niedrig- oder Negativzins), überbewertete Aktien mit hohen Kurs-Gewinn- sowie Kurs-Umsatz-Verhältnissen, Währungen und Immobilien. Wie hoch werden die Verluste ausfallen? Es ist unmöglich zu sagen, aber:

A. Je größter die Blase, desto größter der Verlust. Diese Blase ist riesig.

B. Mehr Leverage (Schulden) bedeutet größere Verluste. Über 250 Billionen Dollar weltweiter Schulden werden kein glückliches Ende nehmen.

C. Panik (finanzielle sowie virale) an den Märkten, in den Zentralbanken, den Regierungen und an der US-amerikanischen Main Street wird die Verluste verschärfen. Panik existiert an den Märkten, in Städten, Krankenhäusern und Einkaufszentren.

D. Verrückte Reaktionen der Banker und Regierungen werden die Verluste erhöhen.

E. Dem Virus wird die Schuld zugeschoben werden, doch nicht den exzessiven Schulden, den unkontrollierten Ausgaben, dem fiskal- und geldpolitischem Unsinn, der Politik oder der Gier. Die Tatsache, dass die echten Probleme nicht erkannt werden, wird die Verluste ebenfalls erhöhen.

Wie hoch werden die Verluste also sein? Das ist die falsche Frage! Stattdessen sollten Sie sich fragen: Wie schütze ich mich vor Marktverlusten, Blasen, abnehmender Kaufkraft und viralen Infektionen?

• Betrachten Sie das große Ganze.
• Vermeiden Sie teure Möglichkeiten.
• Fokussieren Sie sich auf relativ billige und sichere Möglichkeiten.
• Vermeiden Sie Gegenparteirisiken und digitale sowie gefälschte Assets, die von Schulden und Zentralbankern abhängig sind.


Das große Ganze:

A. Schulden steigen jedes Jahr, weil die Welt ein auf Schulden basierendes Währungssystem verwendet.

B. Schulden wachsen, weil sie dem Bankenkartell zum Vorteil gereichen.

C. Schulden nehmen zu, weil Politiker übermäßig Geld ausgeben, um sich Wahlstimmen zu kaufen und Mitwirkende zu belohnen.

D. Preise steigen, weil die Schulden schneller zunehmen als das Wirtschaftswachstum.


Schlussfolgerungen des großen Ganzen:

• Die Schulden werden zunehmen. Die Staatsschulden werden während einer Rezession oder einem Marktzusammenbruch rapide steigen.

• Die Preise werden steigen. Nennen Sie es Verbraucherpreisinflation oder Kostendruckinflation.


Teure Möglichkeiten:

• Die Alles-Blase ist eine Blase in Aktien, Anleihen, Immobilien und Währungen.

• Die Aktienkurse sinken. Sie haben einen langen Weg vor sich, bevor sie einen Boden erreichen. Frühere Beispiele sind Zusammenbrüche in den Jahren 2000 und 2008, Abnahmen um 50% bis mehr als 80%. Kann der Zusammenbruch bis nach die Wahlen im November aufgeschoben werden?

• Die Anleiherenditen fallen, also steigen die Anleihen. Dieser fast vier Jahrzehnte andauernde Anleihebullenmarkt wird nicht für immer bestehen bleiben. Ein mögliches Ziel für ein Tief der Renditen und ein Hoch der Anleihen sind die Wahlen im November. Der Crash sollte spektakulär sein. Möchten Sie wirklich eine 10-Jahresanleihe kaufen, die weniger als 1% im Jahr abwirft? Das ist ein Markt für Spekulanten, Hedge-Fonds und "größere Idioten."

• Immobilien: Niedrigzinsen trieben die Preise nach oben und hohe Preise schrecken Verkäufe ab. Wird hier bald ein Zusammenbruch stattfinden? Die Immobilienkorrektur hat in mehreren Städten begonnen.

• Währungen werden an Kaufkraft verlieren, wenn Bankenkartell und Zentralbanken die Volkswirtschaften mit neu erschaffenen Währungseinheiten überfluten, um fehlgeleitete Versuche zu unternehmen, die desaströsen Konsequenzen aufzuschieben, die diese Blasen verursacht haben.


Was sind sichere Möglichkeiten?

Gold und Silber besitzen kein Gegenparteirisiko. Wenn die Deutsche Bank scheitert, dann bleibt Ihr Gold wertvoll, anders als viele andere Assets, liquidierte Aktien und Derivate.

Es gibt andere sichere Möglichkeiten, wenn Sie diese verstehen. Wenn nicht, dann bleiben Sie lieber bei Gold und Silber.



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