Vor dem Sprung auf neue Höchstkurse
07.02.2006 | Martin Siegel
Der Goldpreis konnte im gestrigen New Yorker Handel von 569 auf 573 $/oz zulegen, fiel aber im Handelsverlauf wieder auf 570 $/oz zurück. Heute morgen notiert der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong bei 571 $/oz um etwa 1 $/oz unter dem Vortagesniveau. Auf Eurobasis zeigt sich der Goldpreis wegen des erneut etwas festeren Dollars unverändert und behauptet die Gewinne der Vortage (aktueller Preis 15.318 Euro/kg, Vortag 15.311 Euro/kg). Die Gold- und Silberminenaktien können ihre Vortagesverluste weitgehend ausgleichen. Insgesamt bleibt das Umfeld positiv, so daß weiterhin im Verlauf des 1. Halbjahres 2006 mit einer Fortsetzung der Goldhausse in Richtung des alten historischen Höchstkurses von 871 $/oz gerechnet werden darf. Mit der ansteigenden Nervosität, die an der zunehmend volatileren Entwicklung abzulesen ist, bleibt die Gefahr vorübergehender heftiger Rückschläge jedoch bestehen.
Mittelfristig wird der Goldpreis durch eine breit angelegte Aufwärtsentwicklung der Basismetallpreise und des Silberpreises unterstützt, der sich aufgemacht hat, die 10,00 $/oz- Marke zu knacken (aktueller Preis 9,70 $/oz, Freitag 9,80 $/oz). Platin kann die Gewinne über der 1.000 $/oz-Marke behaupten (aktueller Preis 1.062 $/oz, Freitag 1.072 $/oz). Palladium zeigt sich stark und kann die 300 $/oz-Marke überwinden (aktueller Preis 312 $/oz, Vortag 315 $/oz). Die Basismetalle behaupten ihre Gewinne nach der Rekordfahrt der letzten Tage und notieren in der Nähe ihrer erreichten Höchstkurse.
Mit einem Goldpreis über der 500 $/oz-Marke und der aktuellen Stärke der Goldminenaktien bleibt die Wahrscheinlichkeit gering (aktuelle Wahrscheinlichkeit 20:80), daß der Goldpreis durch gezielte Manipulationseingriffe der Zentralbanken, insbesondere durch Goldverleihungen der Bank of England unter den langfristigen Aufwärtstrend, der mittlerweile bei etwa 470 $/oz verläuft, gedrückt werden könnte (vgl. Leitartikel in: "Goldmarkt", Ausgabe 10/05).
Der nordamerikanische xau-Index erholt sich um 2,7% oder 4,1 auf 151,8 Punkte. Bei den Standardwerten steigt Placer Dome 3,5%. Bei den kleineren Werten ziehen Mexgold 9,3%, Northgate 8,4%, Gammon Lake 6,5%, Minefinders 5,2%, Agnico Eagle und Northern Orion 4,8%, Bema 3,6% und Golden Star 3,1% an. Queenstake verlieren 2,9% sowie Gabriel und Apollo jeweils 1,8%. Bei den Silberwerten erholen sich Pan American und Hecla jeweils 3,7%.
Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel fester. Gold Fields gewinnen 6,4% und Harmony 5,2%.
Die australischen Goldminenaktien zeigen sich heute morgen ebenfalls freundlicher. Bei den Produzenten verbessern sich Nustar 10,3%, Perseverance 7,5%, Dragon 4,2%, Equigold 3,8% und St Barbara 3,7%. Gegen den Trend geben Gleneagle 5,1% und Leviathan 4,4% nach. Bei den Explorationswerten gewinnen Sipa 11,3%, Gateway 9,4%, Integra 6,3%, und Austindo 4,2%. Citigold verliert 8,3%. Bei den Basismetallwerten steigen Perilya 5,9%, Cape Lambert Iron 4,6% und Independence Group 3,5%. Western Areas gibt 3,9% nach.
© Martin Siegel
www.goldhotline.de
Mittelfristig wird der Goldpreis durch eine breit angelegte Aufwärtsentwicklung der Basismetallpreise und des Silberpreises unterstützt, der sich aufgemacht hat, die 10,00 $/oz- Marke zu knacken (aktueller Preis 9,70 $/oz, Freitag 9,80 $/oz). Platin kann die Gewinne über der 1.000 $/oz-Marke behaupten (aktueller Preis 1.062 $/oz, Freitag 1.072 $/oz). Palladium zeigt sich stark und kann die 300 $/oz-Marke überwinden (aktueller Preis 312 $/oz, Vortag 315 $/oz). Die Basismetalle behaupten ihre Gewinne nach der Rekordfahrt der letzten Tage und notieren in der Nähe ihrer erreichten Höchstkurse.
Mit einem Goldpreis über der 500 $/oz-Marke und der aktuellen Stärke der Goldminenaktien bleibt die Wahrscheinlichkeit gering (aktuelle Wahrscheinlichkeit 20:80), daß der Goldpreis durch gezielte Manipulationseingriffe der Zentralbanken, insbesondere durch Goldverleihungen der Bank of England unter den langfristigen Aufwärtstrend, der mittlerweile bei etwa 470 $/oz verläuft, gedrückt werden könnte (vgl. Leitartikel in: "Goldmarkt", Ausgabe 10/05).
Der nordamerikanische xau-Index erholt sich um 2,7% oder 4,1 auf 151,8 Punkte. Bei den Standardwerten steigt Placer Dome 3,5%. Bei den kleineren Werten ziehen Mexgold 9,3%, Northgate 8,4%, Gammon Lake 6,5%, Minefinders 5,2%, Agnico Eagle und Northern Orion 4,8%, Bema 3,6% und Golden Star 3,1% an. Queenstake verlieren 2,9% sowie Gabriel und Apollo jeweils 1,8%. Bei den Silberwerten erholen sich Pan American und Hecla jeweils 3,7%.
Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel fester. Gold Fields gewinnen 6,4% und Harmony 5,2%.
Die australischen Goldminenaktien zeigen sich heute morgen ebenfalls freundlicher. Bei den Produzenten verbessern sich Nustar 10,3%, Perseverance 7,5%, Dragon 4,2%, Equigold 3,8% und St Barbara 3,7%. Gegen den Trend geben Gleneagle 5,1% und Leviathan 4,4% nach. Bei den Explorationswerten gewinnen Sipa 11,3%, Gateway 9,4%, Integra 6,3%, und Austindo 4,2%. Citigold verliert 8,3%. Bei den Basismetallwerten steigen Perilya 5,9%, Cape Lambert Iron 4,6% und Independence Group 3,5%. Western Areas gibt 3,9% nach.
© Martin Siegel
www.goldhotline.de