Verkäufe von Gold- und Silbermünzen entwickeln sich in verschiedene Richtungen
02.12.2015 | Bron Suchecki
Die Zahlen zu den Münz- und Barrenverkäufen der Perth Mint, welche das Interesse der Privatanleger widerspiegeln, sind erschienen. Bei Silber haben wir den fünftbesten Monat in vier Jahren verzeichnet, wobei man die Septemberzahlen eigentlich außer Acht lassen sollte, denn wir haben Monate vorher für die Einführung der silbernen Kängurumünze aufgestockt und nicht damit gerechnet, die gesamte Auflage auf einmal zu verkaufen.
Bei Gold gingen die Verkäufe auf circa eine Tonne zurück, etwa der bisherige Durchschnitt des Jahres.
Der Goldchart zeigt im Allgemeinen einen Rückgang, von Spitzen abgesehen. Silber ist dagegen beständiger. Das gegensätzliche Verhalten der Gold- und Silbermünzkäufer zeigt sich deutlicher, wenn man die Verkäufe der U.S. Mint und der Royal Canadian Mint der vergangenen 15 Jahre betrachtet.
Bei Silber sieht man moderate Verkäufe und dann einen deutlichen Anstieg in Folge der Finanzkrise im Jahr 2008. Zwar ist eine Abschwächung erkennbar, doch die jährlichen Verkäufe steigen im Jahresvergleich weiterhin.
Auch bei Gold gibt es die durch die Finanzkrise verursachte Spitze, doch im Gegensatz zu Silber, haben die Verkäufe nach diesem ersten „Angsthandel“ Jahr für Jahr abgenommen (der Grund dafür ist jedoch nicht, dass der Goldpreis 2011 sein Hoch erreicht hat, denn die abnehmende Nachfrage ist seit 2009 erkennbar).
Ich habe bereits in der Vergangenheit über diese Divergenz zwischen Gold und Silber geschrieben, zudem ist sie in den Bilanzen der ETFs offensichtlich zu erkennen. Die folgenden Charts von Nick Laird zeigen die Gesamtzahl der Unzen in ETF- und Future-Lagern sowie über andere Onlineanbieter eingelagertes Gold.
Die Bestände von Goldunzen sind mit dem Preis gesunken, bei Silber sind sie dagegen trotz eines viel stärkeren Preisrückgangs beständig geblieben. Scheinbar sind Silberanleger furchtlos, während Goldinvestoren wankelmütig sind.
© Bron Suchecki
Dieser Artikel wurde am 1. Dezember 2015 auf research.perthmint.com.au veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.
Bei Gold gingen die Verkäufe auf circa eine Tonne zurück, etwa der bisherige Durchschnitt des Jahres.
Der Goldchart zeigt im Allgemeinen einen Rückgang, von Spitzen abgesehen. Silber ist dagegen beständiger. Das gegensätzliche Verhalten der Gold- und Silbermünzkäufer zeigt sich deutlicher, wenn man die Verkäufe der U.S. Mint und der Royal Canadian Mint der vergangenen 15 Jahre betrachtet.
Bei Silber sieht man moderate Verkäufe und dann einen deutlichen Anstieg in Folge der Finanzkrise im Jahr 2008. Zwar ist eine Abschwächung erkennbar, doch die jährlichen Verkäufe steigen im Jahresvergleich weiterhin.
Auch bei Gold gibt es die durch die Finanzkrise verursachte Spitze, doch im Gegensatz zu Silber, haben die Verkäufe nach diesem ersten „Angsthandel“ Jahr für Jahr abgenommen (der Grund dafür ist jedoch nicht, dass der Goldpreis 2011 sein Hoch erreicht hat, denn die abnehmende Nachfrage ist seit 2009 erkennbar).
Ich habe bereits in der Vergangenheit über diese Divergenz zwischen Gold und Silber geschrieben, zudem ist sie in den Bilanzen der ETFs offensichtlich zu erkennen. Die folgenden Charts von Nick Laird zeigen die Gesamtzahl der Unzen in ETF- und Future-Lagern sowie über andere Onlineanbieter eingelagertes Gold.
Die Bestände von Goldunzen sind mit dem Preis gesunken, bei Silber sind sie dagegen trotz eines viel stärkeren Preisrückgangs beständig geblieben. Scheinbar sind Silberanleger furchtlos, während Goldinvestoren wankelmütig sind.
© Bron Suchecki
Dieser Artikel wurde am 1. Dezember 2015 auf research.perthmint.com.au veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.