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Gold und Silber kurz vor entscheidendem Wendepunkt

10.03.2017  |  Steve St. Angelo
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Außerdem glaube ich nicht, dass die Eliten wirklich so schlau sind, wie manchmal behauptet wird. Wenn wir noch einmal einen Blick auf die Geschichte werfen und uns all die großen Reiche ansehen, die entstanden und wieder untergegangen sind, drängt sich die Frage auf, ob die Eliten denn nie einen besseren Plan hatten, als alles den Bach runtergehen zu lassen - immer und immer wieder.

In der Zeit, in der die Welt Silber noch als Geld verwendete, war das Leben viel einfacher. Es gab weder Handys noch i-Pads, weder Elektronikgeräte noch Solarmodule, für deren Herstellung man Silber brauchte. Wir verbrachten unsere Tage im Grunde genommen damit, in besseren Sackleinen umherzulaufen und Lebensmittel oder einfache Konsumgüter zu produzieren, während wir uns einmal in der Woche ein Bad gönnten. Meine Güte, haben sich die Zeiten geändert...

Doch wie dem auch sei, die Tage der Fiatwährungen sind gezählt. In unserem System hat sich ein zu großer Überhang an Schulden und Derivaten aufgetürmt, als dass wir noch viel länger so weitermachen könnten wie bisher. Um das Fiatwährungssystem dennoch am Leben zu erhalten, muss der Wert von echtem Geld wie Gold oder Silber daher verborgen bleiben.

Die folgenden beiden Charts zeigen uns, dass sowohl Gold als auch Silber an der Schwelle eines bedeutenden Wendepunkts stehen:

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Normalerweise schenke ich der technischen Analyse nicht viel Aufmerksamkeit, aber in diesem Fall stehen wir kurz vor einem kritischen, charttechnischen Ausbruch. Natürlich ist das vor allem für Hedgefonds, Institutionen und andere große Trader wichtig, aber die beiden Charts zeigen, dass die Gold- und Silberkurse ein ganzes Jahrzehnt lang über ihrem 50-monatigen gleitenden Durchschnitt (rote Linie) notierten. Als jedoch Ende 2012 in den USA die dritte Runde der quantitativen Lockerungen angekündigt wurde, fand die von der Notenbank geschöpfte Liquidität ihren Weg an die Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkte. Die Edelmetalle blieben außen vor.

Lyndon Johnson sagte vor mehr als 50 Jahren, dass Silber ein seltener Rohstoff ist und seitdem hat sich das Angebot weiter verknappt. Das Gleiche gilt für Gold. Als die Gold- und Silberpreise 2012 zu einem Anstieg auf neue Hochs ansetzten, konnte das nicht toleriert werden. Genau aus diesem Grund sind die Edelmetallpreise unter ihren jeweiligen 50-monatigen gleitenden Durchschnitt gefallen und dort geblieben. Doch heute klopfen sie erneut an die Tür der Durchschnittslinie. Nach dem langen Abwärtstrend war das erstmals 2016 wieder der Fall - und zwar aus gutem Grund.

Als der Aktienindex Dow Jones die Märkte mit seinem plötzlichen Einbruch Anfang 2016 in Angst und Schrecken versetzte, bekamen die Investoren eine Ahnung von der "Religion der Edelmetalle". Die Anleger strömten in Heerscharen an die Gold- und Silbermärkte (goldene und blaue Linie) und ließen die Edelmetallkurse steigen, während der Dow Jones Anfang Februar innerhalb von fünf Handelstagen fast 1.000 Punkte verlor.

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