Chinesische Goldnachfrage entspricht 80% der Gesamtproduktion 2015
04.01.2016 | Redaktion
Die Goldnachfrage Chinas erreichte im vergangenen Jahr einen neuen Rekord. Nach Angaben des Marktbeobachters Lawrence Williams wurden 2015 rund 2.600 Tonnen physisches Gold über die chinesische Edelmetallbörse Shanghai Gold Exchange (SGE) ausgeliefert, also über 400 Tonnen mehr als 2013, als der vorherige Rekord verzeichnet wurde. Diese Menge entspricht Williams zufolge 80% des Goldes, das 2015 weltweit gefördert wurde.
Einige Analysten sind zwar der Ansicht, dass der physische Goldhandel an der SGE die tatsächliche Nachfrage Chinas nicht akkurat anzeigt. Williams weist in seinem Artikel jedoch darauf hin, dass selbst die chinesische Zentralbank die Auslieferungen der Goldbörse in ihren Statistiken mit dem inländischen Goldbedarf gleichsetzt.
Für das kommende Jahr erwartet der Analyst Engpässe im physischen Goldhandel, wenn die Nachfrage von Seiten Chinas sowie Indiens und Russlands weiterhin so hoch bleibt, wie im vergangenen Jahr. Die globale Goldproduktion könne 2016 aufgrund sinkender Reserven und Metallgehalte und mangelnder Investitionen in neue Projekte im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen. Das könnte nach Einschätzung von Williams im Laufe des Jahres einen positiven Effekt auf den Goldpreis haben und zu einem deutlichen Plus gegen Jahresende führen.
© Redaktion GoldSeiten.de
Einige Analysten sind zwar der Ansicht, dass der physische Goldhandel an der SGE die tatsächliche Nachfrage Chinas nicht akkurat anzeigt. Williams weist in seinem Artikel jedoch darauf hin, dass selbst die chinesische Zentralbank die Auslieferungen der Goldbörse in ihren Statistiken mit dem inländischen Goldbedarf gleichsetzt.
Für das kommende Jahr erwartet der Analyst Engpässe im physischen Goldhandel, wenn die Nachfrage von Seiten Chinas sowie Indiens und Russlands weiterhin so hoch bleibt, wie im vergangenen Jahr. Die globale Goldproduktion könne 2016 aufgrund sinkender Reserven und Metallgehalte und mangelnder Investitionen in neue Projekte im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen. Das könnte nach Einschätzung von Williams im Laufe des Jahres einen positiven Effekt auf den Goldpreis haben und zu einem deutlichen Plus gegen Jahresende führen.
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